Vitrine 18

>PETSCHILI<

1903
Viermastbark

Bauwerft: Blohm + Voss, Hamburg
Reederei: F. Laeisz, Hamburg
Vermessung: 3087 BRT 115,63 m Länge ü.a., 14,40 m Breite, 6,91/7,24 m Tiefgang
Stapellauf: 3. März 1903, Jungfernfahrt 15. Juni 1903 nach Valparaiso/Chile
Mastfolge: Fock-, Groß-, Kreuz- und Besanmast / Masthöhe (Flaggenknopf): 58 m
Segelfläche: 4.010 m² (34/31 Segel, 18 Rah-, 9(6) Stag- 4 Vorsegel, 3 Besane)
Hilfsantrieb: keine
Das Schiff wurde nach der damals gleichnamigem Bucht und Provinz in China (bis 1928 Petschili, heute Hebei) benannt. Zu Beginn des ersten Weltkriegs wurde der Großsegler interniert und lag die nächsten fünf Jahre im Hafen von Valparaíso vor Anker. Am 12. Juli 1919 brach über die Region einer der gefürchteten schweren Nordstürme herein, der einigen Seglern wie Dampfern zum Verhängnis wurde. Nach Brechen beider Ankerketten wurde die große Viermastbark, da ohne gesetzte Segel manövrierunfähig, zwischen Fort Pudeto und dem Valparaísoer Vorort El Baron auf den Strand geworfen und ging total verloren.
Schwesterschiffe der PETSCHILI sind die bekannten “PASSAT” (liegt in Travemünde), die “PEKING” (liegt in New York) und die “PAMIR”, die 1957 bei einem Hurrikan im Südatlantik gesunken ist, sowie die “POLA” (1926 ausgebrannt, 1933 abgewrackt) und die “PRIWALL” (1933 abgewrackt)

 

Freundliche Leihgabe von:

laeisz

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