Vitrine 43

HADAG – Von der Seebäderschifffahrt zur Kreuzfahrt

Schon seit 1840 fuhren Dampfschiffe von Hamburg zur in der Elbmündung gelegenen Insel Helgoland. Eine beliebte kurze Seereise für die Hamburger. Nach dem Zweiten Weltkrieg übernahm die bis dato nur in der Hafenfährschifffahrt tätige Hadag dieses Geschäft und ließ in kurzer Folge mehrere Neubauten auf Hamburger Werften für diesen Dienst bauen. Daneben fuhr aber auch die 1925 gebaute „Jan Molsen“ zeitweilig auf dieser Route. Die „Wappen von Hamburg“, 1965 bei den Howaldtswerken in Hamburg gebaut, war das letzte für diese Route gebaute Tagespassagierschiff (bis zu 1.800 Fahrgäste). Mit ihren 22 Knoten war sie eines der schnellsten Schiffe auf dem Strom. Das Schiff galt als äußerst formschön. Bis 2007 fuhr dieses Schiff – später unter dem Management einer Flensburger Reederei – erfolgreich auf seiner Stammroute.

Gezeigt wird von der „Jan Molsen“ stammendes Porzellan. Die im typischen Stil der 50er Jahre gestaltete Souvenirflasche wurde an Bord verkauft. Die Fahrgäste erhielten – wie schon in der Vorkriegszeit – an Bord eine Elbkarte, damit sie die Route verfolgen konnten. Zum Ausflugsprogramm in Hamburg gehört seit der Zeit um 1890 eine Hafenrundfahrt, die die Hadag bis heute durchführt. Die Gestaltung wechselt im Zeitgeschmack. Die Krawatte gehörte einst einem Hadag-Kapitän.

Freundliche Leihgabe von:

Petra und Stefan Behn

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